Olga Martynova
„Wir sehen die Gegenwart gar nicht. Noch nicht." Olga Martynovas Essays sind literarische Grenzgänge zwischen Gegenwart und Vergangenheit, sensible Momentaufnahmen einer unruhigen Welt. Die Autorin reist ins heutige Jerusalem und zurück in die Sowjetunion der 80er Jahre. Sie trifft Künstler und Intellektuelle in ihrer Heimatstadt St. Petersburg und auf der Krim. Immer wieder wirft sie die Frage auf, wie Literatur mit den Schrecken der Zeit und der Tragik des Lebens umgeht. Ihr Werk wurde mehrfach ausgezeichnet. Olga Martynova (geb. 1962) lebt in Frankfurt am Main.
Moderation: Thomas Bruhn. Die Veranstaltung wird aus Mitteln des Förderprogramms Grenzgänger der Robert Bosch Stiftung unterstützt. Eine Veranstaltung im Rahmenprogramm des FilmFestival Cottbus.

